Radio Hamburg

Michael Westhagemann in der Morning-Show

Hamburgs Verkehrssenator steht Rede und Antwort

Funkhaus Radio Hamburg, 11.07.2019
Michael Westhagemann, Verkehrssenator, Morning-Show, John ment, Anke, Andrße

Verkehrssenator Michael Westhagemann war zu gast in der Morning-Show.

Hamburgs Verkehrssenator Michael Westhagemann hat sich Donnerstagmorgen euren Fragen gestellt. Hier gibt's das Interview noch mal zum Nachhören.

Wer mit dem Auto durch Hamburg fährt, kriegt regelmäßig die Krise. Gefühlt wird an jeder Ecke gleichzeitig gebaut, wodurch der Verkehr natürlich zum Erliegen kommt und man ständig im Stau steht. Dazu immer wieder Probleme bei Bahnen, die nicht fahren. Droht Hamburg der Verkehrskollaps? Diese Frage sollte uns jemand beantworten, der es wissen muss: Michael Westhagemann, Hamburgs Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

Live in der Morning-Show

Was sagt Michael Westhagemann zu den ganzen Problemen mit Baustellen und Staus? Ihr hat er uns am Donnerstagmorgen (11. Juli) in der Radio Hamburg Morning-Show verraten. Wenn ihr das verpasst habt, könnt ihr hier noch einmal die einzelnen Fragen und auch das gesamte Interview anhören.

Hier hört ihr das komplette Interview mit Michael Westhagemann

Das waren eure Fragen an den Verkehrssenator

Was sagen sie den vielen Hamburgern, die Ihnen die Schuld an den ständigen Staus geben?

Michael Westhagemann: „Wir müssen an unserer Infrastruktur was machen“





Radio Hamburg Hörer Dirk fragt: „Warum geben sie eigentlich immer Termine heraus, dass die Schwellenbearbeitung auf der A7 bis zu einem gewissen Termin fertig, und sie dann aber nie fertig sind?

Michael Westhagemann: „Das ist sehr ärgerlich. Da müssen wir besser kommunizieren.“





Radio Hamburg Hörer Johannes fragt: „Wo sind denn ihre Strecken, wenn sie im Stau stehen. Und haben sie dann das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben?“

Michael Westhagemann: „Da habe ich das gleiche Gefühl wie alle anderen.“





Radio Hamburg Hörer Maik: „Auf der A7 könnte ja theoretisch 24 Stunden lang gebaut werden – auch mit mehr Personal. Für mich ist die Kommunikation mit dem Bürger nicht gegeben. Sie könnten doch als Innovationssenator, der Sie ja auch sind, eine App in Auftrag geben lassen, die eine entsprechende Transparenz ermöglicht.

Michael Westhagemann: „Wir sind dabei, bessere Kommunikationsmittel zu erarbeiten.“





Nun gab es ja den runden Tisch mit Vertreten der Bahn. Wie wollen Sie denn dafür sorgen, dass die ganzen Maßnahmen auch umgesetzt werden und es nicht nur ein Kaffeetrinken war?

Michael Westhagemann: „Wir müssen uns alle bewegen. Und dann finden wir hoffentlich auch schnell Wege, die Situation zu verbessern.“





Woran liegt es, dass wir so viel im Stau stehen? Wie können wir das in Zukunft verändern?

Michael Westhagemann: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir es besser hinbekommen.“





Radio Hamburg Hörerin Katrin fragt: „Warum müssen auf mehreren Hauptverkehrsstraßen gleichzeitig Baustellen sein, die es einem unmöglich machen, auszuweichen. Kann es sein, dass da keiner drüber nachdenkt?

Michael Westhagemann: „Das sollte eigentlich nicht mehr passieren. Dem müssen wir nachgehen.“





Marco Maurer fragt: „Viele ziehen bei den Mietpreisen in den Speckgürtel von Hamburg und nutzen neben der Bahn auch das Fahrrad. Was ist mit den Fahrradwegen? Die sind teilweise nicht befahrbar.“

Michael Westhagemann: „Wir sind dabei, die Fahrradwege auszubauen. Aktuell arbeiten wir an 14 Velo-Routen.“





Radio Hamburg Hörer Michael fragt: „Es wird ja nicht nur in der Stadt, sondern auch auf den Autobahnen, zum Beispiel die A1, gebaut. Gibt es da eine Abstimmung mit den anderen Bundesländern?“

Michael Westhagemann: „Die Abstimmung mit den anderen Ländern klappt sehr gut. Auf der A1 wird aber auch künftig gebaut werden.“





Wenn ihr dem Verkehrssenator euren Frust auch künftig mitteilen wollt oder vielleicht eine Baustelle melden wollt, von der ihr glaubt, dass sie aktuell überflüssig ist, könnt ihr euch an die Baustellenhotline des Senats wenden: 428282020.

(ste)