Radio Hamburg

Lust am Fahrradfahren

Das Pro und Kontra des Elektrofahrrads

Hamburg, 14.05.2019
Ausflug

Elektrofahrräder werden immer beliebter. Jedoch hat der neue Trend nicht nur Vorteile. Hier seht ihr die Pros und Kontras der neuen Drahtesel.

Es ist einfach praktisch, ohne Anstrengung morgens gemütlich zur Arbeit oder zum Einkaufen. Es spricht vieles für den Trend, wenn man das Geld für den Kauf eines Elektrofahrrad hat.  

Die Anfänge

Die ersten E-Bikes wurden schon weit über 100 Jahre getestet. Die E-Mobilität galt damals wie heute als neue Hoffnung. Früher noch, weil erst Kutschen mit Tierdung die Straßen verschmutzten und dann Benzin- und Dieselmotoren die Luft verunreinigten. Beides war alles andere als angenehm für die Nase. Der Grund, warum es die Erfindung es erst jetzt wieder in den Mainstream schaffte, liegt am Gewicht und an der Reichweite der Batterie.

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Das moderne Rad

Die Rahmen sind inzwischen aus modernen Materialen und damit leichter, was dazu führt, dass die Batterie länger hält. Außerdem hat sich einiges in den letzten 100 Jahren der Batterie-Technologie getan, um die Laufleistung zu verbessern. Man kann bei den heutigen Rädern einfach den Elektromotor zuschalten, muss dies aber nicht.

Vorteile

  • Fahrrad fahren bei eingeschränkter Mobilität

Wenn man älter wird oder die Bewegung durch eine Behinderung eingeschränkt ist, kann es ein Segen sein endlich wieder einen Teil seiner Mobilität wiederzuerlangen.

  • längere Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen

Umweltschutz wird vielen immer wichtiger. Strecken, die man vorher mit dem Auto gefahren wär, kann man jetzt mit dem Fahrrad fahren

  • klimafreundlicher als Autos/Motorräder

Wie erwähnt sind E-Bikes sehr viel umweltfreundlicher als Autos. Schon alleine wegen des Gewichts verbraucht das Fahrrad viel weniger Energie.

  • leichtes Überwinden von schweren Strecken, großen Anstiegen oder Bergen

Wer in bergigen Regionen lebt, für den kann es eine Qual sein mit dem Fahrrad zu fahren. E-Bikes machen das Fahren in Bergen zum Kinderspiel.

  • öfter Fahrrad fahren

Viele werden durch das einfach Fahren dazu motiviert, öfter an die frische Luft zu gehen, die Natur zu entdecken und Ausflüge zu machen. Wenn man gar nicht mehr genug vom Fahren bekommt, kann man den Hilfsmotor ausstellen und selber treten.

Nachteile

  • E-Bikes sind teuer

Für ein gutes Elektrofahrrad kann man über 1.000 € ausgeben.

  • klimafeindlicher als Fahrräder

Sowohl die Herstellung der Batterien als auch der stätige Verbrauch von Strom sind nicht gerade klimafreundlich.

  • ständiges Aufladen des Akkus

Wer plant sein E-Fahrrad nur unregelmäßig zu nutzen, sollte trotzdem daran denken, den Akku regelmäßig zu ent- und beladen. Ansonsten muss man sich darauf einstellen, bald einen neuen Akku zu kaufen. Denn wenn man den Akku nicht benutzt, nimmt die Leistung immer weiter ab.

  • erhöhtes Gewicht 

Durch die Extras wiegt ein Elektrofahrrad um die zehn Kilo mehr als ein normales Fahrrad.

  • Unfallgefahr

Es gibt viele Faktoren, die ein Elektrorad gefährlicher als Fahrrad und Auto machen. Auch wenn ein Auto das Vielfache an Kraft besitzt, ist man im Auto sehr viel besser geschützt. Wegen einer Kombination aus Gewicht, Schnelligkeit und Mühelosigkeit kann ein Unfall mit einem E-Bike schnell lebensgefährlich werden. Denn leicht unterschätzt man, durch das mühelose Fahren, die Geschwindigkeit. Durch das höhere Gewicht hat man einen längeren Bremsweg. Wenn man also bei schlechtem Wetter fährt, kann man die Situation leicht über- oder unterschätzen.